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„Sind Frauen, die lesen, gefährlich?“ Buchbesitz und weibliche Belesenheit in der mittelalterlichen Kunst


Besaßen Frauen im Mittelalter Bücher, konnten sie lesen oder schrieben sie gar selbst?

Mittelalterliche Bilder und Skulpturen zeigen ein vielschichtiges Panorama lesender Frauen, was selten biblisch begründet war. Offenbar existierte ein allgemeines Bedürfnis nach der gelehrten Frau mit Buch in der Hand, wie Maria, wie die Heilige Katharina von Alexandrien oder wie die ganz reale Nonne und Mystikerin Christine Ebner, die der Nachwelt gleich mehrere schriftliche Werke hinterließ: Welche Bedeutung sprach man diesen Buchbesitzenden, lesenden, schreiben und dozierenden Frauen in der mittelalterlichen Gesellschaft zu?

"Siehst du, wie die Heiligen gemalt sind, die dir als Beispiel dienen sollen, damit du, wenn du ein so edles und so schönes Mädchen erblickst, Freude und Stärke und Sicherheit gewinnst und nicht zweifelst", so die Aufforderung eines Predigers zu Beginn des 14. Jahrhunderts.

Sollten derartige Frauendarstellungen die zeitgenössischen Mädchen also bestärken?

Ausgehend von den spätmittelalterlichen Kunstwerken wird diesen Fragen nachgegangen.


Termine

Datum
1. Termin am 29.04.2026
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Ort: Unterer Markt 12, Altdorf, vhs am Markt, Kursraum 2

Kursort

ist barrierefrei

Unterer Markt 12
90518 Altdorf




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